Home Termine Vorstand MiYC-Clubleben Regatten Ehrungen Törnberichte Schleibrücken Hafen Missunde Jugend Seewetter Seglerlinks Impressum

 
       

        Schleimünde-Ausfahrt
2007
        der
Jugendgruppe des MiYC

Schleimünde-Wochenende 06.Juli – 08.Juli 2007

Erwachsene Teilnehmer
 
Jugendliche
 
Bernd Blohm Michael Blohm
Thomas Becker Christian Reincke
Hans-Jürgen Hansen-Flüh Peer Blohm
Lore Hansen Julius Hansen-Flüh
Leif Hansen Henning Uck
  Jule Becker
  Lara
  Tobias Bleifuß
  Malte Einfeld-Andree
  Johannes Einfeld-Andree
  Jacob Wuhnsen
  Julian Messdorf
Vincent von Laffert

Freitag:
Am Freitag trafen wir uns alle um 14:15 Uhr in der Marina. Die Wettervorhersage war natürlich wieder einmal nicht so toll, vor allem war viel Wind angesagt. Nichts desto trotz wollten Julius und Peer den Feva nach Schleimünde segeln und Holmer (Christian) segelt mit einem Laser. Mit achterlichem Wind ging es dann auch recht flott Richtung Lindaunis, wir mussten ja die Brücke schaffen. Einige Kenterungen des Feva brachten jedoch unseren Zeitplan etwas durcheinander, nur der Brückenwärter von Lindaunis hatte Geduld mit uns, und so retteten wir den Feva schleppender Weise auf die Ostseite; uff, Glück gehabt, vielen Dank Herr Brückenwärter.

 

 

   
     

   
   

   

Um 18:30 liefen wir dann in den Hafen von Schleimünde ein und richteten uns dort mehr oder weniger häuslich/windsicher ein. Nun trudelten auch Henning und Tobi mit dem 29er des SSC ein. Vorsichtigen Schätzungen nach hatten sie die Strecke Goltoft-Schleimünde in einer dreiviertel Stunde geschafft, Pech für sie allerdings:
1. Holmer war „First Ship Schleimünde“ 2. der Mastfuß hatte die Belastung nicht ausgehalten und zeigte Haarrisse. Nach den obligatorischen Würstchen mit Kartoffelsalat unterm Windschutz begann dann der gemütliche Teil der Veranstaltung.


 
 
     

 
Samstag:
Der Samstag begann so stürmisch, wie der Freitag aufgehört hatte mit mehreren Versorgungsfahrten nach Maasholm (Brötchen holen, Julian und Vincent holen), und, natürlich mit einem zünftigen Bad in der Ostsee!
 
   
 

 

Nach dem Katerfrühstück in Windabdeckung wurden Pläne für den Tag geschmiedet. Erst mal beginnen wir allerdings mit dem Schleimünde-Rundgang.
Auf der Mole steht ein Junge und angelt, schaun wir mal ob der was gefangen hat. Ups, da wimmelt es ja von Krebsen und Krabben, die kann man schön mit ner alten Angelschnur und etwas Muschelfleisch angeln. Der Junge macht’s vor und jetzt werden wir alle vom Angelfieber gepackt. Krabbenexperte Malte, erster Krabbenfänger Johannes, Krabbenfängergehilfe-Jacob, Krabbentieftaucher-Julian und eiserne Krabbenhand Vincent feiern legendäre Fangquoten. Schnell wurde jeder zum individuellen Fangexperten, ein eingespieltes Team geht ans Werk, jeder hat seine Aufgabe, bloß ein Problem musste noch bewältigt werden: wer soll die Krabben anfassen. Vincent nahm sich als erster ein Herz, mit dem „von hinten Griff“ wird er zum sicheren Rückhalt der Gruppe, so zu sagen zum Krabbenhelden von Schleimünde.

   

   

Wesentlich professioneller gingen da die großen Hornhechtfänger Michi und Holmer ans Werk. Mit dem extra aus Maasholm importierten Hornhecht-Equipment wurden den besagten Fischen vermeintlich appetitliche Heringshappen vorgesetzt, nach Meinung aller anwesenden Experten ein Garant für vielfältigen Fangerfolg. Selbst Hornhechtexperte Thomas meinte, es wäre der Hornhecht-Tag schlechthin, wenn nicht heute dann nie. Tatsächlich fand dann auch ein Hecht den ausgelegten Köder, doch schiete, leider den des kleinen angelnden Jungen vom großen Stein nebenan. Was für eine Schmach! Doch der kleine hatte Mitleid mit den großen Angelhelden und schenkte ihnen seinen Hornhecht. Na, egal, was soll’s, Hecht ist Hecht.
Später hatte dann doch noch ein Hornhecht Mitleid mit unseren Angelhelden und verging sich am Köder. So endete ein überaus erfolgreicher Angeltag.

   
Nach dem obligatorischen Volleyball-Spiel und dem traditionellen Kubb-Finale wurde dann erst mal gegrillt.
   

Und dann kam das „Highlight“ des Abends. Extra für uns zog der Seenotrettungskreuzer vor die Hafeneinfahrt. Im Schlepp eine havarierte X-Yacht. Nichts wie hin. Die nächsten zwei Stunden waren gesichert, auf der Yacht war der komplette Mast heruntergekommen und hing nun mitsamt den neuen Laminatsegeln mittschiffs im Wasser. Da war nun Arbeit genug für groß und klein, nur Julian zog es vor, eine fehlende Mütze Schlaf der letzten Nacht nachzuholen.

   
   
   
Viele Grüße von hier aus an den Kieler Eigner und seine Crew, hoffentlich hat sich alles wieder zum Guten gewendet. Da wundert man sich doch ob der heutigen tollen Materialien, aber mit dem „Mast- und Schotbruch“ scheint es doch nach wie vor so seine Bewandtnis zu haben, oder? Na, wir waren jedenfalls (neben den professionellen Seenotrettern) die Helden von Schleimünde.
 

Mit einer Segel-DVD an Bord der Boddel endete dann für die Jüngsten der Abend, die Mittelalter-Crew verzog sich ins Zelt von Henning und die Oldies schauten Boxen an Bord der Boddel/ und mit Boddel.

Sonntag:
Der Sonntag begrüßt uns wieder mit ner steifen Brise aus Süd-West.
Die Hornhechthelden des Vortages, Michi und Chrischan, hatten die Nacht auf der „Veritas II“ verbracht, um 07:30 Uhr startet Bernd damit allerdings zum Brötchenholen. Das hätte eigentlich anders laufen sollen, hatten sich die beiden doch hierhin verkrümelt, um dem Weckruf der Teamer zu entgehen.
Aber, nun ist man schon mal wach, nehmen wir doch alle anderen mit zum Baden. So waren wir alle pünktlich zum Frühstück gebadet und konnten Brötchentechnisch ordentlich einen Schlag reinhauen.

   

   
   

Danach war das leidige Packen angesagt, denn um 10:30 Uhr ging es wieder Richtung Heimat. Ein Teil der Crew verließ uns in Kappeln, alle anderen machten sich auf den Gegenwindkurs Heimathafen Missunde. Steigender Beliebtheit zeigte dabei mal wieder die Schlupfkajüte der Veritas II. Unbestätigten Angaben nach passen da neben dem ganzen Gepäck noch 10 Leute rein. So kamen wir bestens erholt und ausgeruht um 15:00 Uhr in Missunde an, ein wieder mal schönes Schleimünde-Wochenende ist viel zu schnell zu Ende. - Bis zum nächsten mal.

Fotos und Bericht vom Jugendwart des MiYC, Hans-Jürgen Hansen-Flüh


nach oben