Regatta IDM Inshore
                  2013
        vor Warnemünde

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Tøsen Speedsailing Team gewinnt
Bronzemedaille bei der IDM Inshore.

Henning Uck, Per und Michael Blohm segeln Dickschiff in Flensburg und starten teilweise
sogar für den MiYC.

Das Boot ist eine MaxFun35, "Tøsen", Eigner ist Carl Rasmus Richardsen aus Flensburg.
Per macht Trimm und Vorschiff, Michael Trimm und Pitman (Fallen) und ich steuer. Insgesamt segeln wir immer mit 7-8 Leuten, darunter auch noch drei Segler aus dem SSC.


Ein Bericht von Henning Uck:

Bei leichten Winden wurde am vergangenen Wochenende die Internationale Deutsche Meisterschaft im Seesegeln vor Warnemünde ausgesegelt. Das Format sah sechs Up&Down Wettfahrten, sowie eine siebte Mittelstrecke vor und verzichtete auf einen Streicher, der das schlechteste Ergebnis einer Serie unbewertet lässt. Aufpassen und kein zu hohes Risiko war also angesagt, um allzu schlechte Ergebnisse zu vermeiden!
Gleich der erste Start ging für die Tøsen gründlich nach hinten los. Zu forsch und offensiv verwickelten wir uns in einen Kampf ums Pin End, der alle drei involvierten Boote zum Frühstart zwang. In der Wettfahrt konnten wir zwar noch aufholen, landeten aber auf dem letzten Downer in einem Windloch womit sich die Chancen auf eine gute Wettfahrt erledigt hatten. Frust abschütteln und besser machen war die Devise und in der Tat gelang dies recht gut. Der 11. Platz in der ersten Wettfahrt sollte das bei weitem schlechteste Ergebnis bleiben!

In den zwei folgenden Wettfahrten steigerten wir uns mit den Plätzen 5 und 2 massiv und segelten immer besser. Die Starts waren noch immer heikel und mehr als einmal musste das gesamte Feld zurückgerufen werden. Allerdings hatten wir das Glück, dass immer wenn wir einen Fehler machten, ein Gesamtrückruf folgte, und wir somit eine neue Chance bekamen.

Am Ende des ersten Tages lagen wir auf dem 5. Platz, ein Ergebnis, dass wir am nächsten Tag auf jeden Fall halten wollten.
 
Schnell stellte sich aber heraus, dass uns die Bedingungen so gut lagen, dass eher Angriff die Devise war. Bei leichte Wind und flachem Wasser fuhren wir einen sehr guten Upwind Speed und konnten immer besser in den vorderen Platzierungen mitmischen. Das Highlight war ein Start-Ziel Sieg im letzten Rennen, der auch berechnet ein erster Platz wurde!
Vor der alles entscheidenden Mittelstrecke am Sonntag lagen wir nun auf dem 3. Platz, punktgeich mit der „IzJaHurtig“, unseren Trainingspartnern aus Flensburg.

Schon früh waren wir auf dem Wasser und optimierten das ganze Setup auf die extrem leichten, quasi gar nicht vorhandenen Winde. Bei einer angeschossenen Wettfahrt wollten wir alles präpariert haben, um die Platzierung zu halten. Letztendlich waren alle überflüssigen Schoten und Strecker abgebaut, um das Gewicht, das an den Segel zerrt zu minimieren und eine 15 Knoten Böe hätte uns wahrscheinlich erst einmal überfordert, aber danach sah es auch nicht aus. Es folgte die wohl längste Startverschiebung die wir je erlebt haben und erst um 14 Uhr, nach vier Stunden Warten und beim letztmöglichen Starttermin gab die Wettfahrtleitung die Hoffnung auf und es wurde abgebrochen.
Damit holten wir uns, punktgleich mit dem Viertplatzierten und durch ein besseres Einzelergebnis (den Laufsieg im letzten Rennen) den dritten Platz bei der IDM Inshore 2013!

Für die nächsten Regatten werden wir noch einmal eine extra Runde trainieren, um den Trend halten zu können und ähnliche Ergebnisse auch bei anderen Bedingungen zu erreichen.

Wir danken allen Sponsoren und Unterstützern, vor Allem natürlich der Deutschen Windtechnik, Windprojekt, Skylotec, Doyle Oleu Sails und FrogSails!
 
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